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Maut im Internet...?

Haben Sie schon mal was von der "Netzneutralität" gehört...?

 

Recht & Gesetz

 

Google, Facebook, andere US-Konzerne wie AT&T, Comcast oder Verizon, aber auch die Deutsche Telekom, verschiedene Kabelnetzbetreiber und viele andere basteln an der Internet-Maut.

 

Ein elementarer Grundbaustein des freien Internets ist die sog. Netzneutralität: Alle Daten werden mit der gleichen Priorität weitergeleitet, kein Dienst wird bevorzugt, keine Daten werden bevorzugt, kein Internetprovider darf für ihn ungeliebten Datenverkehr künstlich verlangsamen.

 

Dieser Grundsatz wackelt.

 

Das Internet hat nur scheinbar Ähnlichkeiten mit der Datenautobahn, als die es gern bezeichnet wird. Tatsächlich ist es eher eine Umgehungsstraße, auf der alle paar Kilometer eine Ampel steht und den Verkehr regelt. Informationen werden in kleinen Datenpaketen auf unterschiedlichen Routen durch das Internet transportiert. Erst der empfangende Computer setzt die Pakete wieder in der richtigen Reihenfolge zusammen, so dass die E-Mail, die Internetseite, das Video, die PDF-Datei und alles andere wieder einen Sinn ergeben. Und an den Ampeln werden die Datenpakete in verschiedene Umleitungen geschickt. Und bei starkem Verkehr müssen die Datenpakete warten.

 

Die Netzneutralität, der sich auch die o.a. Konzerne verpflichtet haben, soll aufgehoben werden. Beliebte, weil aktuelle Begründung: Video-Dienste wie YouTube, soziale Netzwerke und andere datenintensive Dienste "verstopfen" das Internet.
Lösung der Konzerne: Sie bezahlen für die bevorzugte Behandlung ihrer eigenen Daten.
Das würde bedeuten, dass z.B. Kunden von Google die YouTube-Videos schneller aufrufen können als die Videos von Konkurrenten wie MySpace, Vimeo oder andere.

 

Was sich zunächst gut und für manchen vielleicht sogar einleuchtend anhört - schließlich will der Anbieter doch selbst für die bevorzugte Weiterleitung seiner eigenen Daten bezahlen - ist tatsächlich die Einführung einer Maut durch die Hintertür.
Die Lösung der Konzerne anders ausgedrückt: Sie bezahlen für die Verlangsamung der Daten von Wettbewerbern.

 

Nur am Rande sei hier erwähnt, dass auch die o.a. Konzerne, zusammen mit anderen Mitgliedern und verschiedenen Bürgerrechtsorganisationen, Mitglied der sog. "Open-Internet-Coalition" sind. Die Mitglieder setzen sich dafür ein, dass möglichst viele Menschen ungehinderten Zugang zum Internet haben. Und die beteiligten Unternehmen profitieren davon, weil sie im Internet ihr Geld verdienen.

 

Wettbewerbsvorteil durch Wegzoll
Konzerne wie Google, Deutsche Telekom und andere haben genügend Reserven, um den Wegzoll (vorab) zu finanzieren. Die Wettbewerber, d.h. die Mehrheit aller Diensteanbieter im Internet, können sich solche Investitionen nicht erlauben. Folge: Die Marktmacht großer Konzerne steigt weiter, andere Anbieter haben kaum noch Chancen.

 

Und wer die Maut am Ende tatsächlich bezahlen wird, wissen Sie auch schon...

 

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