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Datenschutz ganz praktisch

Datenschutz mal ganz praktisch. Oder auch ganz pragmatisch.

 

Recht & GesetzDie Gesetzgebung rund um das Thema Datenschutz wird täglich umfangreicher und gleichzeitig restriktiver. Schnell kann der ein oder andere hier den Überblick verlieren. Zeit also, sich einmal ganz ruhig und praktisch - oder einfach auch mal ganz pragmatisch - mit einigen Aspekten auseinander zu setzen, hier aus dem Bereich "Datenschutz im Internet".

 

Jeder Internetauftritt - auch Ihrer - wird immer auch dafür verwendet, Daten der Online-Nutzer abzufragen und sei es auch "nur" über das Kontaktformular (von den vielen anderen Eingabemöglichkeiten ganz zu schweigen).
Diese Daten werden in jedem Fall gespeichert und verarbeitet (schon die Eingabe durch den Nutzer ist eine Verarbeitung) und für weitere Zwecke verwendet - und sei es auch nur für die entsprechende Anfrage des Nutzers. Und dabei müssen Sie "so einiges" beachten (hier mal im typischen Juristendeutsch):

 

Informationspflicht und Transparenzgebot
Jeder Nutzer - in den Datenschutzgesetzen so treffend als "Betroffener" bezeichnet - muss vor der Speicherung seiner personenbezogenen Daten umfassend über Art und Umfang der Datenerhebung und deren Verarbeitung informiert werden.
Diesem Gebot kommen Sie nach, indem Sie eine Datenschutzerklärung auf Ihren Internetseiten veröffentlichen, in der Sie über Art und Umfang informieren.


Nur so nebenbei:

Die Datenschutzerklärung ist schon lange Pflicht und hat mittlerweile denselben hohen Stellenwert wie das "berüchtigte" Impressum. Und sie kann - wenn sie fehlt oder falsch ist - übrigens auch jederzeit abgemahnt werden.

 

Zweckbindung
Wenn Sie Daten abfragen - also eine Eingabemöglichkeit anbieten - dürfen Sie diese Daten ausschließlich für den jeweils angegebenen Zweck verwenden.
 

Beispiel:
Ein Nutzer möchte weitere Informationen und gibt dafür seine Daten ein. Sie senden ihm die Informationen. Die Daten des Nutzers dürfen nicht für andere Zwecke verwendet werden (z.B. für Statistiken, Adressverzeichnisse, Nachfrageauswertungen, Newsletter, etc.). Und überdies müssen Sie die Daten anschließend löschen (nachdem der angegebene Zweck erfüllt ist).

 

Kopplungsverbot
Wenn ein Nutzer einen Dienst, ein Service-Angebot, eine Information oder anderes anfordert oder nutzen möchte, dürfen Sie diese Nutzung nicht mit anderen Angeboten verbinden. Ein häufig anzutreffendes - aber trotzdem verbotenes - Beispiel funktioniert hier nach dem Motto "Wenn Sie die Information A haben möchten, bekommen Sie auch den Newsletter B".

 

Datensparsamkeit
Ganz einfach: Sie dürfen nur genau die - wenigen - Daten abfragen, die für den ganz konkreten Zweck absolut erforderlich sind.
 

Beispiel:
Der Nutzer möchte weitere Informationen, hier per E-Mail. In diesem Fall dürfen Sie ausschließlich seine E-Mail-Adresse abfragen und mehr nicht, denn mehr ist für diesen Vorgang nicht erforderlich.
Trotzdem findet man immer noch Datenabfragen nach Name, Vorname, Straße, Postleitzahl, Ort, Telefon und vielen weiteren Daten. Schon schön (für den Betreiber). Aber trotzdem verboten.

 

Weiterverwendung und Einwilligung
Wenn Sie die Daten des Nutzers (z.B. aus der o.a. Informationsanforderung) auch für andere Zwecke nutzen möchten, brauchen Sie die ausdrückliche Einwilligung des Nutzers.
Ausdrücklich bedeutet in diesem Zusammenhang: Die Einwilligung muss protokolliert werden und durch eine "bewusste Handlung des Nutzers" erfolgen. Immer wieder typisch und trotzdem unzulässig: Irgendwo auf irgendeiner Seite - häufig in "meterlangen Geschäftsbedingungen" verborgen - wird auf die Weiterverwendung hingewiesen oder es gibt "irgendwo ein Häkchen", das am besten auch noch vorausgewählt ist. Alles unzulässig. Und die Weitergabe der Daten ist ohnehin verboten und gleichzeitig auch noch ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht.

 

IP-Adresse
Nahezu alle Internet-Server speichern die IP-Adresse des jeweiligen Nutzers, meist für sog. statistische Zwecke. Hier streiten sich die Gerichte (immer noch), ob es sich bei der IP-Adresse um personenbezogene Daten handelt oder nicht.
Wenn die IP-Adresse als personenbezogen bewertet wird (das entscheidet dann das jeweilige Gericht), dürfen Sie sie nur speichern, wenn sie für Abrechnungszwecke erforderlich ist. Jede andere/weitere Speicherung ist unzulässig und kann abgemahnt werden. Übrigens auch von jedem einzelnen Nutzer selbst.

 

Auswertung
Die Auswertung der Nutzungszahlen ist zulässig, wenn sie über allgemeine Zugriffsstatistiken ermittelt werden (Anzahl der Seitenaufrufe, Zugriffsdauer, Herkunftsländer, Betriebssysteme, Browser-Versionen und andere Merkmale). Für die Auswertung eines sog. "individualisierbaren Nutzers" (also die Verknüpfung mit seiner IP-Adresse oder anderen individuellen Merkmalen) brauchen Sie jedoch immer die vorherige und ausdrückliche Einwilligung des Nutzers (nebst dessen Widerrufsbelehrung dafür).

 

Ganz schön kompliziert...? Das stimmt. Und das waren nur einige wichtige Punkte.
Und wenn Sie nicht alles selbst machen wollen, sprechen Sie mit uns. Wir beraten Sie gerne.

 

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Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail - wir beraten Sie gerne.


 

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