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Videoüberwachung ohne Ende...?

Dauerüberwachung überall

 

Recht & Gesetz"Überall Polizei - man fühlt sich so unsicher."
Das satirische Zitat kann Sie heute vielleicht noch zum Schmunzeln bringen - aber das Lachen wird Ihnen schon bald vergehen.

 

Mehr Kameras = Mehr Unsicherheit
Nach jedem Verbrechen und nach jedem "Anschlag" fordern Politiker und Polizei noch mehr Überwachungskameras. Überwachungskameras gibt es heute schon in Geldautomaten und an allen Mautbrücken, in der U-Bahn, auf allen öffentlichen Plätzen, bei Demonstrationen jeder Art, in allen öffentlichen Gebäuden, in Schultoiletten und in Bahnhöfen und an den Ecken und Eingängen verschiedenster Gebäude. Kameras sind überall. Denn sie sind billig und gelten bei Polizisten und Politikern als das "Allheil-Mittel". Das klingt verdächtig nach einem Totschlagsargument.

 

 

... die Videoüberwachung hat große Bedeutung bei potenziellen Anschlagsgefahren.
... die Videoüberwachung ist abschreckend und kann entscheidend bei der Aufklärung von Verbrechen helfen.
... die Videoüberwachung des öffentlichen Raums ist für die Aufklärung von Straftaten unentbehrlich.
... wenn es Straftaten in öffentlich zugänglichen Bereichen gibt, brauchen wir die flächendeckende Videoüberwachung, um die Täter zu ermitteln.

 

usw.
usw.
usw.

 

Flächendeckend...? Um Täter zu ermitteln...? Wie hat die Polizei eigentlich Verbrechen aufgeklärt, bevor es Kameras gab...??? Scheinbar gar nicht, wenn man dieser Argumentation folgt.

 

Es war einmal...
Früher konnte ich mich im öffentlichen Raum noch anonym aufhalten. Solange mich niemand nach meinem Namen oder - wenn er dazu berechtigt war - nach meinem Ausweis fragte und solange ich auch keinen Bekannten traf, konnte ich mich dort unerkannt bewegen. Das war schön. Man sagt auch Freiheit dazu.
Aber diese Zeiten sind vorbei. Auf der Straße gibt es keine Anonymität mehr, es soll keine mehr geben. Bald wird es unmöglich sein, sich durch eine deutsche Stadt zu bewegen, ohne dabei nicht ständig gefilmt zu werden. Staatliche Überwacher wollen jeden jederzeit erkennen, identifizieren und wiederfinden können.

 

Der öffentliche Raum wird überwacht und soll noch viel stärker überwacht werden. Aber schon lange nicht mehr nur mit Kameras. Der nächste Schritt sind Bildauswertungssysteme, die jeden Menschen automatisch identifizieren und verfolgen können. Das Verfahren nennt sich übrigens Mustererkennung und ist schon lange "marktreif". Und in Verbindung mit den Foto-Datenbanken der Meldebehörden (der biometrische Personalausweis lässt grüßen...) und auch mit Privaten wie Facebook, Google und Co. (Freunde-Finder, Google Glass und andere Systeme lassen grüßen...) wird daraus eine Gesellschaft, in der alles und jeder ständig überwacht wird.

 

Nebenbei:

Es ist schon lange klar, ob die flächendeckende Überwachung die immer wieder beschworene Sicherheit bringt oder wenigstens eine verbesserte Aufklärungsquote. Mehrfach anhand verschiedener Studien untersucht: Sie bringt nichts, die Überwachung verändert gar nichts.

 

Es geht also mal wieder um Symbol-Politik, um Wahlkampf und Worthülsen, um vorschnelles Gerede und falsche Argumentation, um damit eine subjektive Sicherheit zu schaffen. Das einzige, was dabei "geschafft" wird, ist die Anonymität - sie wird abgeschafft.
Kameras überall und die flächendeckende Videoüberwachung haben einen hohen Preis. Wir alle verlieren viel. Zum Beispiel das Gefühl, vom Staat in Ruhe gelassen zu werden. Auch das nennt man Freiheit.

 

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